CV

Als Künstlerin* kämpfe ich gegen Unterdrückung.
For me, art is resistance against the invisibility and suppression of women*.

Lebenslauf (English CV see below) download CV

*1985, Eva Susanne Schmidhuber ist bildende Künstlerin und arbeitet in Berlin seit 2006. Sie hat einen Abschluss (M. A.) in Raumstrategien – Kunst im Kontext der Kunsthochschule Berlin Weißensee (2015) sowie in Kulturwissenschaft der Humboldt Universität Berlin (2012).

Im öffentlichen Raum realisierte sie Kunstwerke wie das Denkzeichen Klang der Erinnerung (2014) in der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, die Skulptur Lottchen³ (2025) in der Erich-Kästner-Straße und das Kunstwerk Wilde Möhre (2025) im Berliner Bergmannkiez.

Schmidhuber ist spezialisiert auf site-specific art und gilt als Expertin der participatory art. Fundament ihrer künstlerischen Praxis ist eine fast zwanzigjährige Erfahrung in der Konzeption und Leitung von Teilhabe-Projekten im öffentlichen Raum, darunter das Berliner Kurzfilmfestival kiezkieken und das Digital Storytelling Projekt Woman.Life.Story sowie KUNSTOPIE – Für künstlerische Vielfalt und Teilhabe. Für die lokale Verankerung kooperierte sie mit Museen, Kultureinrichtungen, Psycholog*innen und Sozialpädagog*innen in Netzwerkprojekten, die unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurden.

In Filmen, Fotografien, Interventionen, Wandarbeiten und Skulpturen setzte sich Schmidhuber kontinuierlich mit dem urbanen Raum auseinander. Themenschwerpunkte sind Erinnerungskultur und Diversität. Sie stellte in Kulturorten wie Café Oto, London, im Zentrum für Kunst und Urbanistik, im Haus der Berliner Festspiele, im Kühlhaus Berlin, in der Galerie im Körnerpark und im Museum Lichtenberg aus.

Schmidhuber erhielt mehrere erste Preise und Auszeichnungen wie 2023 im internationalen Kunst-am-Bau-Wettbewerb Nostitzstraße, 2022 im KaB-Wettbewerb Erich-Kästner-Straße, 2014 für das Denkzeichen Klang der Erinnerung im Wettbewerb der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen sowie 2021 für den partizipatorischen Video-Walk DiversiTEA bei Vielfalt entdecken, Brotfabrik, Berlin.
Mit ihren standortbezogenen Kunstwerken und ihrer partizipativen Praxis setzt sie sich für einen nachhaltigen und vielfältigen Austausch ein.

Abschlüsse

2015 Master of Arts in Raumstrategien – Kunst im Kontext an der Kunsthochschule Berlin Weißensee

2012 Bachelor of Arts in Kulturwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin

Aktuelle Mitgliedschaft in Fachverbänden

Mitglied des Berufsverbands Bildender Künstler*innen – bbk Berlin

Mitglied der VG / Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst, Bonn

Vorstandsvorsitzende von kiezkieken e. V. zur Förderung von Kunst und Kultur

Werke im öffentlichen Raum

2025 „Lottchen³“ (Lottchen hoch drei), Lichthof an der Eingangshalle, Gymnasium Erich-Kästner-Straße 52, Berlin-Marzahn. (dauerhaft)

2025 Wandarbeit „Wilde Möhre“, Haupttreppenhaus, Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule, Nostitzstraße 60, Berlin-Kreuzberg. (dauerhaft)

2025 Außenskulptur „Wilde Möhre“, Nostitzstraße 60, Berlin-Kreuzberg. (dauerhaft)

2014 “Klang der Erinnerung”, Denkzeichen für siebenundzwanzig politische Gefangene, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Oranienburg. (dauerhaft)

Fachpreisrichterin, Jurymitglied Kunst am Bau

2025/2026 Fachpreisrichterin im Wettbewerbsverfahren
Kunst-am-Bau Landsberger Straße

2024 Fachjurorin im Kunst am Bau Verfahren für den Neubau der Mensa der
Mark-Twain-Grundschule

2023 Fachpreisrichterin im Wettbewerbsverfahren
Kunst-am-Bau Wartiner Straße

2023 Fachpreisrichterin im Wettbewerbsverfahren
Kunst-am-Bau, Jugendfreizeiteinrichtung Düppel, Berlin

2022 Fachpreisrichterin im Wettbewerbsverfahren
Kunst-am-Bau Gustav-Heinemann-Oberschule

2022 Fachpreisrichterin im Wettbewerbsverfahren
Neubau eines Funktionsgebäudes auf der Sportanlage Hubertusallee

2021 „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die schönste Schule…?“
Artikel als Fachpreisrichterin in kunststadt stadtkunst 68-2021

Partizipative Projekte im öffentlichen Raum

2026 Internationale Wochen gegen Rassismus, Kunstworkshop: „Vielfalt / Kunst gegen Hass“ Siebdruck auf T-Shirts, Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Familien, Berlin Lichtenberg.

2023-2027 Künstlerische Leitung von „Kunstopie – Für (künstlerische) Vielfalt und Teilhabe in Lichtenberg, Berlin“.

2022 Künstlerische Leitung von „Erinnern im Kiez. Multiperspektivische Erinnerungskultur im öffentlichen Raum und im Museum“, Berlin

2022 Künstlerische Leitung von „KunstSpiele – TheaterFilmProjekt gegen Rassismus und Gewalt“. Ein partizipatives Kunstprojekt mit geflüchteten und nicht-geflüchteten Kindern in Lichtenberg, Berlin.

2018-2022 Künstlerische Leitung von „GroßstadtDschungel“. Ein partizipatives Kunstprojekt mit geflüchteten und nicht-geflüchteten Kindern zur künstlerisch-filmischen Erkundung der Pflanzen-und Tierwelt in Lichtenberg, Berlin.

2021 Künstlerische Mentorin beim Film-Kunst-Projekt „DiversiTEA“ im Rahmen von „Vielfalt entdecken – Partizipative Video-Walks“, C*Space, Berlin im Volkspark Prenzlauer Berg.

2020 Kunst-Workshop-Woche zur Ausstellung „Fragile Times“ zum Thema Klimawandel und Artenvielfalt, Galerie im Körnerpark, Berlin

2017 Künstlerische Leitung von „Woman.Life.Story.“ Ein partizipatives Kunstprojekt über das Medium fotografisch-filmisches Storytelling mit (geflüchteten) Frauen* in Berlin.

2015-2017 Künstlerische Leitung von „LICHTBLICKE – KiezKino in Lichtenberg“. Ein partizipatives Kunstprojekt mit geflüchteten und nicht-geflüchteten Kindern zur künstlerisch-filmischen Erkundung des urbanen Raums in Lichtenberg, Berlin.

seit 2009 Gründung und Leitung des „kiezkieken“ – Berliner Kurzfilmfestival zur künstlerischen Erforschung des urbanen Raums in Berliner Stadtteilen.

Ausstellungen (Auswahl)

2025 Realisierung Kunst am Bau „Wilde Möhre“ und Lottchen³“ / „KM58“, Open Studios – Karl-Marx-Str. 58, Berlin-Neukölln.

2024 „Orangenschale“ beim Gemeinschaftskunstwerk 50 Gramm im Kesselhaus, KINDL-Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin.

2023 Multiperspektivische Kurzfilme Wie erinnern wir?, Museum Lichtenberg im Stadthaus, Berlin.

2022 „Laboratorium Lichtenberg“, Museum Lichtenberg, Berlin.

2021 „SPREELECTION“ Fotografie-Serie bei Werkschau 21, Alte Giesserei e.V., Lange Nacht der Bilder Bezirk Lichtenberg, Berlin.

2021 „DiversiTEA“ Kurzfilm, Brotfabrik Berlin.

2020 Installation „ARTen memory“ und Cyanotypieserie „A. Atkins is not anonymous“ bei „Berliner Blau“, Galerie im Körnerpark, Berlin.

2020 Künstlerische Fotografien „Großstadtdschungel“, Lange Nacht der Bilder, Berlin.

2020 „Seeanemone ruft Europa“, Lange Nacht der Bilder, Berlin-Lichtenberg.

2020 Entwurf „Was wäre wenn ..“ in der Online-Ausstellung des Kunst im öffentlichen Raum Wettbewerbs zum Ernst Thälmann Denkmal bei „wa-wettbewerbe aktuell“.

2019 Video-Installation Kunstprojekt „Großstadtdschungel“, ZUKUNFT am Ostkreuz, Berlin.

2018 Fotografische Zusammenarbeit mit Choreografin Margrét-Sara Guðjónsdóttir (Pervasive Magnetic Stimuli) Sophiensäle / Flutgraben, Berlin; Inkonst, Malmö, Schweden.

2018 „Rûaḥ“ (Entwurf und Modell) in der Ausstellung zum Kunstwettbewerb für ein jüdisches Gedenkzeichen in der Frauen-Gedenkstätte Ravensbrück.

2017 Ausstellung Kunst-Projekt (Digital Storytelling) „Woman.Life.Story“, Kiezspinne, Berlin.

2017 Zeichnung „Jeder Euro zählt“ bei „Zwischen Uns“, Lange Nacht der Bilder, Berlin.

2016 Foto-Ausstellung „ZEITREISE“ – Projekt Lichtblicke, Rathaus Lichtenberg, Berlin.

2015 Performance-Installation: „TAPED – Erinnern und Vergessen“ in der Ausstellung „cool runnings“ im Kühlhaus, Berlin.

2015 Performance-Installation „Art Eat“ in der Ausstellung „potential in the ordinary“, kuratiert von Leen Horsford, Galerie Rockelmann&, Berlin.

2015 Performance-Installation „Aktion Set“, Bethanien, Berlin; Café OTO, London, England.

2014 Performance-Installation „Küchenarbeit“ bei „Labourism“, „Month of Performance Art“, kuratiert von Eva Giannakopoulou im Zentrum für Kunst und Urbanistik, Berlin.

2014 Performance-Installation „Sensual Improvisation“ in Kooperation mit Ariana Bassy, bei „Month of Performance Art“, DING DONG DOM (HAU), Berlin.

2014 Realisierung des Denkmals „Klang der Erinnerung“, Gedenkstätte Sachsenhausen.

2013 Performance-Installation Accidentologies, in Zusammenarbeit mit der griechischen Künstlerin Eva Giannakopoulou bei Ringschau, Treptower Park und Bahnhof Berlin Hermannstraße.

2013 Performative Zeichnung und Installation „Echo“ in Kooperation mit Lerato Shadi und Kika Yang, bei „Ringschau“, Berlin.

2012 Performance-Installation „endless theatre“, bei „Moderne Proben“, Haus der Berliner Festspiele, Berlin.

2012 Intervention „Dachproben“ in Kooperation mit Sonja Hornung, Kika Yang bei „Moderne Proben“, Haus der Berliner Festspiele, Berlin.

2012 „Tijuana / San Diego“ dokumentarischer Kurzfilm über die US-mexikanische Grenze.

2011 Dekoloniale Stadtführung zu Erinnerungsorten in Berlin.

2010 Kurzfilm „Möhrenstraße“ mit Interviews von Kwesi Aikins und Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba am Institut für Europäische Ethnologie.

Auszeichnungen / Förderungen

2023 Realisierungsempfehlung des Kunst-am Bau-Wettbewerbs für den Entwurf „Wilde Möhre“ für die Nostitzstraße, Berlin (offener, international ausgeschriebener Wettbewerb)

2022 1. Preis / Realisierungsempfehlung des Kunst-am Bau-Wettbewerbs für den Entwurf „Lottchen³“ für das Gymasium in der Erich-Kästner-Straße, Berlin (offener Teilnahmewettbewerb)

2022 KunstSpiele – Ein künstlerisches TheaterFilmProjekt gegen Rassismus und Gewalt im Bezirk Lichtenberg, gefördert vom Corona Sonderfonds

2022 „Multiperspektivische Erinnerungskultur im Museum und im öffentlichen Raum“, gefördert vom Projektfonds Kulturelle Bildung

2021 Publikumspreis für das Kunstprojekt und den Kurzfilm „DiversiTEA“ im Rahmen von „Vielfalt entdecken – Partizipative Video-Walks“ von C*space, Kino Brotfabrik, Berlin

2021 Auswahl Entwurf „HaarRiss“ aus 189 Arbeiten, 2. Phase Bundespolizei Potsdam / Standort Flure, Kooperation mit Katja Marie Voigt

2021 Auswahl Entwurf „Rapunzelzopf“ aus 189 Arbeiten, 2. Phase Bundespolizei Potsdam/ Standort Atrium, Kooperation mit Katja Marie Voigt

2020 Kunst-Stipendien-Sonderprogramm der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

2018 Fotokunst-Projekt „Großstadtdschungel“, gefördert von Künste öffnen Welten, Bundesministerium für Bildung und Forschung

2017 2. Platz des Kunstwettbewerbs für den Entwurf „Rûaḥ“ für ein jüdisches Gedenkzeichen für die Frauen-Gedenkstätte Ravensbrück

2017 Fotokunst-Projekt Woman.Life.Story I+II gefördert von AKSB und Frauen ID, Bundesministerium für Bildung und Forschung

2015 Kunstprojekt Lichtblicke-Kiezkino in Lichtenberg, gefördert von Künste öffnen Welten, Bundesministerium für Bildung und Forschung

2014 1. Platz des Kunstwettbewerbs „Gedenken an die 27“ für das Gedenkzeichen „Klang der Erinnerung“, Realisierung in der Gedenkstätte Sachsenhausen

2005 Ehrenpreis des Vereins der humanistischen Freunde Bayreuth für den Film „Medea“

2003 Zeichnungen: „Blauer Turm“ und „Zukunftsvision“ 1. Preis im internationalen Jugend-Kunst-Denkmalpflegewettbewerb (Schloss Habelsee)

2002 Zeichnung „GraffitiDenkmal“, Preisträgerin Europäischer Jugend-Kunst-Wettbewerb (Bundessieg, Preis der Kultusministerkonferenz)


Publikationen / Presseberichte / Sammlungen (Auswahl)


„Wilde Möhre“:

Pressemitteilung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg vom 6.11.24
Pressemitteilung 2023 (download pdf)

Ausstellung „Zeitreise“:

„Zeitreise im Rathaus“ Ausstellung zum Kunstprojekt „Lichtblicke in den Rathaus Nachrichten Lichtenberg 2016: http://rathausnachrichten.de/zeitreise-im-rathaus/

Performance-Installation: „Sensual Improvisation“:

Documentation of MPA, Museum of Modern Art (Video min. 15-17)
https://moma.org/explore/inside_out/2014/08/11/performance-platform-perspectives-a-documentary-project-about-mpa-berlin/

Gedenkzeichen „Klang der Erinnerung“:

„Klingendes Denkmal für Widerstandskämpfer in Sachsenhausen.“
Die Welt, 7.10.2014. download jpg.

MOZ Märkische Oderzeitung, 13.10.2014: „Berührende Klänge für individuelles Gedenken“, Dagmar Möbius als .pdf zum download, als Link: http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1335794/

nd: Gedenken an 27 ermordete KZ-Häftlinge in Sachsenhausen, 12.10.2014.
taz: https://taz.de/SACHSENHAUSEN/!283002/

Sammlungen:

Schloss Habelsee: Kunstwerke „Blauer Turm“ und „Zukunftsvision“ 1. Preis im internationalen Jugend-Kunst-Denkmalpflegewettbewerb und Aufnahme in Sammlung Schloss Habelsee

Videosammlung des Museums Lichtenberg: Kurzfilme: Erinnern im Kiez. Multiperspektivische Erinnerungskultur im öffentlichen Raum und im Museum. (Künstlerische Projektleitung und Zusammenarbeit mit der Kuratorin Julia Novak, Bestandsaufnahme 2023.)

Kataloge:

Performance-Installation: „endless theatre“, Intervention „Dachproben“:
Katalog Moderne Proben, Haus der Berliner Festspiele, Kunsthochschule Berlin Weißensee, 2013

Katalog Masterarbeit „Erinnern und Vergessen von Geschichte. Eine experimentelle Untersuchung.“ Bibliothekssammluung, Kunsthochschule Berlin Weißensee, 2015.

Literatur:

„Einweihung eines Denkmals für 27 ermordete Widerstandskämpfer.“ In: Förderverein der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e. V., Ausgabe 2015 Nr. 20, S. 9.

ROADS, DILEMMAS AND DREAMS: DIGITAL STORIES FROM REFUGEE WOMEN von Dr. Burcu Şenel Alpuğan über ihre Feldforschung zu den von Schmidhuber konzipierten und geleiteten Projekten Woman.Life.Story und Lichtblicke. (S. 418-435) In: Moment Dergi 2017, Hacettepe Universität. ISSN: 2148-970X.

„Vier Höfe Neubau Gymnasium Erich-Kästner-Straße in Berlin Marzahn-Hellersdorf.“ Wettbewerbe: Realisierungsempfehlung Lottchen³. In: kunststadt stadtkunst. Fachzeitschrift für Kunst im öffentlichen Raum Berlin. 2023 / Nr. 70, S. 33.

„Schulneubau Nostitzstraße – Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule in Berlin-Kreuzberg“. In: Kunststadt Stadtkunst, Büro für Kunst im öffentlichen Raum 2024, Nr. 71, S. 53 f.

CV

Eva Susanne Schmidhuber is a visual artist and has lived and worked in Berlin since 2009. In 2023 she received the first prize in the international art-in-public-space-competition „Nostitzstraße, Berlin“ for the artwork „Wild carrot“ and in 2022 for the artwork „Lottchen³“ on Erich-Kästner-Straße“, Berlin. In 2025 and 2024 she realized both artworks with success. In 2014 she realized the memorial „Sound of Remembrance“ in the Sachsenhausen Memorial Place.

In 2015 she completed her Master of Arts in the field of spatial strategies – art in context at the Kunsthochschule Berlin Weissensee and in 2012 her studies in cultural and social sciences at the Humboldt University in Berlin.

In 2009 she founded the art and culture project kiezkieken and organised between 2009 and 2017 biennal the Berlin short-film-festival. Since 2009 she has carried out as project manager various participatory art projects with funding by different institutions as the German Federal Ministry of Research and Education. The goals are to explore urban space and to promote artistic participation of educationally disadvantaged people. Her way of working is participatory, site-specific and cooperative: she works together with several municipal cultural institutions.

As visual artist she reflects on social structures and challenges of our society through the artistic media of drawing, sculpture and photography / film. The main topics are empowerment, biodiversity and culture of remembrance. Her strategy is based on precise planning and serendipity / fun with artistic working. Her artistic technique is movement as a personal force, e. g. visible through the lines of engraving with machines or time exposure. The starting point of her artistic research is urban space, certain places, their history and current functions. She develops her works in spatial confrontations, research, artistic provocations. She collaborates with local companies and works with sustainable materials (e. g. charcrete, PLA from renewable biomass) and innovative techniques (e. g. 3D-printing, bodyscan, photogrammetry) to realize her artworks.

© 2025 Eva Susanne Schmidhuber