
Standort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Material: Edelstahl, Zusammenarbeit mit Ferrotec GmbH
Baujahr: 2014
Auslober: Gedenkstätte und Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V.
Juryvorsitz: Prof. Dr. Günter Morsch
Begleitung des Verfahrens durch Prof. Dr. Stefanie Endlich, Dorothea Strube, Leonie Baumann
Das Denkzeichen erinnert an deutsche und französische politische Gefangene, die am 11. Oktober 1944 im KZ Sachsenhausen ermordet wurden. Ihre Namen sind auf siebenundzwanzig Stangen lesbar. Diese haben verschiedene Höhen und Breiten und erzeugen so einen individuellen Klang.
Das Denkzeichen wurde im Beisein der Angehörigen im Jahr 2014 eingeweiht.
Konzept: In Auseinandersetzung mit der Geschichte der Häftlinge wurde die Gestaltung als klingendes Denkzeichen konzipiert. Die Stangen sind auf einer Bodenplatte befestigt und können durch äußere Einwirkung wie Berührung oder Wind in Schwingung versetzt werden. Für die Höhen wurden von der Lagermauer (200 cm) ihr Alter in Zentimetern subtrahiert. Die Breite der Stangen zeigt an, wielange die Gefangenen im KZ Sachsenhausen inhaftiert waren. Die Tiefen variieren von 8 bis 12 mm.